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Eishockey-WM 2026 in der Swiss Life Arena

Die 2026 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft findet in der Schweiz (Zürich und Fribourg) statt. Der Anlass wurde heute Vormittag vom Internationalen Eishockeyverband IIHF in Tampere (FIN) an die Swiss Ice Hockey Federation SIHF vergeben.

Medienmitteilung Swiss Ice Hockey:

In vier Jahren wird es in der Schweiz ein grosses Eishockey-Fest geben. «Wir freuen uns sehr, dass wir die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 zugesprochen bekommen haben», sagt Michael Rindlisbacher, Präsident von Swiss Ice Hockey. Nachdem die 2020 IIHF WM wegen der Coronapandemie abgesagt werden musste, reichte Swiss Ice Hockey bei der IIHF eine neue Kandidatur für 2026 ein. Die Präsentation der Schweizer Kandidatur inklusive Premiere eines WM-Clips mit Statements von SIHF-CEO Patrick Bloch, Head Coach Patrick Fischer und A-Nati-Captain Nico Hischier fand gestern anlässlich des Jahreskongresses der IIHF in Tampere statt. Heute Vormittag vergaben die Delegierten des «IIHF Annual Congress» die 2026 IIHF Eishockey-WM einstimmig an die Schweiz. Luc Tardif, IIHF Präsident, sagt dazu: «Die Bewerbung der Swiss Ice Hockey Federation für die Organisation der 2026 IIHF WM hat uns abermals vollends überzeugt. Teams, Fans, Sponsoren und Medien werden erneut eine erstklassig organisierte Weltmeisterschaft erleben, dies dank modernster Stadien, kurzen Wegen, einer grossartigen Fan-Community sowie einem überzeugenden Nachhaltigkeitsansatz.»

Zürich und Fribourg sind Austragungsorte

Ausgetragen werden die WM-Spiele im Mai 2026 in den neuen Eishockey-Arenen von Zürich und Fribourg. «Mit diesen beiden Arenen können wir topmoderne Infrastrukturen für die teilnehmenden Mannschaften und genügend Platz für die Fans bieten», erklärt Patrick Bloch. Die Arena in Zürich fasst 11'000 Personen, die Arena in Fribourg bietet Platz für 7000 Fans. Sowohl die involvierten Eishockeyclubs, die ZSC Lions und der HC Fribourg-Gottéron, als auch die Städte und Kantone Freiburg und Zürich freuen sich, Teil der 2026 IIHF WM zu sein. «Wir stiessen auf offene Türen, als wir im Rahmen der Erarbeitung unserer Kandidatur das Gespräch mit den Verantwortlichen suchten», erklärt Patrick Bloch. Inzwischen seien alle Verträge unterzeichnet und die weiteren Planungsarbeiten könnten zügig in Angriff genommen werden.

Zusammenarbeit mit Infront

Die Organisation und nationale Vermarktung der 2026 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft wird die SIHF im Rahmen eines 50/50 Joint Ventures gemeinsam mit Infront umsetzen. Das internationale Sportmarketing-Unternehmen hat den Verband bereits in der Bewerbungsphase unterstützt. Bruno Marty, SVP ProSports von Infront, erklärt: «Eishockey ist nicht nur eine der drei populärsten Sportarten in der Schweiz, das Land gehört auch zu den Top-Eishockeynationen weltweit und bietet zudem modernste Infrastruktur. Das sind beste Voraussetzungen für eine mitreissende und hochklassige 2026 IIHF WM, sowohl für die Zuschauer vor Ort und an den Bildschirmen weltweit als auch für alle Sponsoren. Infront wird mit seiner 40-jährigen Expertise im Welteishockey dazu beitragen, in der Schweiz einen Höhepunkt des Sportjahres 2026 zu realisieren.»

Nachwuchs-Weltmeisterschaften ebenfalls in der Schweiz

Die 2026 IIHF WM ist nicht die einzige Eishockey-Weltmeisterschaft, die am heutigen IIHF-Jahreskongress in die Schweiz vergeben worden ist. Auch die U18-Herren-WM im April 2023 und die U18-WM der Frauen im Januar 2024 werden in der Schweiz ausgetragen. «Dass wir heute gleich dreimal jubeln dürfen, ist sensationell», freut sich Bloch, «es zeigt uns, dass der internationale Verband unseren Kompetenzen vertraut und unsere Qualität schätzt. Wir setzen alles daran, sowohl für die Nachwuchsmannschaften als auch für die besten Teams der Welt unvergessliche WM-Erlebnisse zu schaffen.»


Quote von Peter Zahner, CEO der ZSC Lions AG:

«Wir freuen uns sehr darüber, dass die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 bei uns in der Swiss Life Arena stattfinden wird. Wir werden alles für ein unvergessliches Hockeyfest unternehmen und den Standort Zürich von seiner besten Seite repräsentieren. Vielen Dank an Swiss Ice Hockey für das Vertrauen!»